Das große Ritterepos von Hal Foster

Prinz Eisenherz bei Bocola

Das lieferbare Programm edler Hardcover-Editionen
Hal Foster Gesamtausgabe

Hal Foster

Die Gesamtausgabe

Hal Fosters Kunst ist bis heute unerreicht. Sein Oeuvre wurde von Bocola in 17 Bänden plus einem Ergänzungsband veröffentlicht.

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John Cullem Murphy Gesamtausgabe

John Cullen Murphy

Die Gesamtausgabe

1971 von Foster als Nachfolger ausgewählt, dauerte es bis 1979 bis Cullen Murphy alleine für Prinz Eisenherz verantwortlich war. Bocola hat sein Gesamtwerk in 17 Bänden veröffentlicht.

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Gary Gianni & Thomas Yeates

Gianni, Schultz & Yeates

Die Fortsetzung

Nach Ende der Ära Cullen Murphy übernahm Gary Gianni für 8 Jahre. Seit 2012 ist Thomas Yeates verantwortlicher Zeichner. Mark Schultz ist seit Ende 2004 Autor der Serie.

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Prinz Eisenherz - die Dell-Hefte

Die Dell-Hefte

Die Gesamtausgabe

1954 veröffentlichte Dell eine Adaption des Prinz Eisenherz-Films. Es folgten 6 weitere Abenteuer vom Zeichner Bob Fujitani. Bocola hat in zwei Bänden die komplett restaurierte Serie veröfffentlicht.

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Die Zeichner

Hal Foster
Der unerreichte Schöpfer

Am 13. Februar 1937 erschien in verschiedenen amerikanischen Zeitungen, u.a. im New York Journal, die erste Seite von Hal Foster's Prinz Eisenherz. Die Serie wurde weltweit bekannt und bis heute gibt es jede Woche eine Fortsetzung. Bocola hat diesen Klassiker der Comic-Literatur erstmals in einer vollständigen, dem amerikanischen Original auch in der Kolorierung möglichst nahe kommenden Buch-Version veröffentlicht.

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Hal FosterEin Leben für Prinz Eisenherz

Geboren: 16. August 1892 in Halifax, Neuschottland, Kanada, als Harald Rudolf Foster
Gestorben: 25. Juli 1982 in Spring Hill, Florida

Schon früh entdeckte er die Liebe zum Zeichnen und zur Natur. Er verließ bereits im Alter von 14 Jahren die Schule und arbeitete als Bürobote und Stenograph. Neben abenteuerlicheren Berufen wie Jagdführer und Trapper betrieb er einige Jahre lang eine Goldmine und wurde nebenbei Illustrator für die Kataloge eines großen Versandhauses.

1915 heiratete er seine Frau Helen. Für die bald vierköpfige Familie war das Einkommen knapp, daher begann er um 1920 als professioneller Plakat- und Werbezeichner zu arbeiten. Doch Hal Foster gab sich damit nicht zufrieden – er sah sich als Künstler und strebte immer danach, sein Können zu verbessern. Er besuchte Abendkurse an der Chicago Academy of Fine Arts und wurde durch sein Talent und seine Akribie einer der begehrtesten Zeichner des renommierten Palenske-Young Studios. Als dieses die Rechte erwarb, den Roman Tarzan von Edgar Rice Burroughs als Comicstrip zu adaptieren, wurde Hal Foster dessen erster Zeichner. Am 20. Oktober 1928 erschien dann die erste Tarzan-Seite im britischen Magazin Tit-Bits.

Hal Fosters Verzicht auf Sprechblasen ließ ihm mehr Platz für die detaillierte Ausgestaltung seiner Hintergründe und wurde schnell zu seinem Markenzeichen – so begründete er nicht nur das Genre des Abenteuercomics, sondern schuf auch einen bleibenden Einfluss auf die nach ihm folgenden Generationen von Comiczeichnern.

Der Medienmogul William Randolph Hearst war so beeindruckt von Hal Fosters Arbeiten, dass er ihn für sein eigenes Unternehmen anwarb – und ihm ermöglichte, eine eigene Comicreihe zu erschaffen. Foster hatte nicht nur freie Hand bei der Gestaltung, sondern behielt auch die Rechte an der Reihe. Ursprünglich sollte sie den Namen Derek, Son of Thane tragen, wurde jedoch auf Drängen von Hearst in den werbeträchtigeren Prince Valiant umbenannt. Am 13. Februar 1937 erschien die erste Seite von Prince Valiant – ungewöhnlich war damals, dass die Serie ausschließlich auf den großformatigen und farbigen Seiten der Sonntagsbeilagen erschien und nicht auch wochentags in schwarzweiß. So nahm die neue Serie schon von Anfang an eine Sonderstellung unter den damaligen Comics ein und bot Foster einen riesigen Freiraum, um seine Kreativität voll zu entfalten.

Fosters umfangreiche Recherchen und detailverliebte Zeichnungen ließen ihm keine Zeit für andere Beschäftigungen im Comicbereich – jahrzehntelang zeichnete er Woche für Woche etwa 50 Stunden an einer Seite. Neben Prinz Eisenherz illustrierte er lediglich die Geschichte The Song of Bernadette nach einem Roman von Franz Werfel – die Geschichte um Bernadette von Lourdes –, eine 1948 erschienene Weihnachtsgeschichte, und The Medieval Castle (auf deutsch unter dem Titel Abenteuer zweier Ritterknaben erschienen).

1954 wurde Prince Valiant von 20th Century Fox mit Robert Wagner in der Hauptrollte verfilmt, und die Popularität der Serie nahm immer weiter zu. Im Jahre 1957 wurde Hal Foster mit dem National Cartoonist Society Reuben Award ausgezeichnet.

Nach mehr als 34 Jahren und 1788 Seiten übergab Foster am 23. Mai 1971 seinem Nachfolger John Cullen Murphy die Fortführung der Sage um den Prinzen aus Thule. Bis 1980 blieb er jedoch an seinem Lebenswerk beteiligt, indem er Skizzen anfertigte und die Geschichte weiterschrieb.

John Cullen Murphy
Der Nachfolger

Von 1971 bis 2004 zeichnete John Cullen Murphy die Abenteuer von Prinz Eisenherz. Bis Anfang 1980 noch unter der Regie von Hal Foster. In dieser Reihe sind alle von Murphy gezeichneten Prinz Eisenherz-Geschichten veröffentlicht. Die ersten fünf Bände sind in dieser Reihe als Foster & Murphy-Jahre, alle weiteren, als Murphy-Jahre erschienen. Mit Band 17 haben wir alle Sonntagsseiten die John Cullen Murphy gezeichnet hat veröffentlicht.

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John Cullen MurphyDer Nachfolger

Geboren: 3. Mai 1919 in New York City
Gestorben: 2. Juli 2004 in Cos Cob, Connecticut

Bereits als Neunjähriger besuchte er Samstagskurse am Chicago Art Institute, mit elf Jahren besuchte er die Grand Central School of Arts in New York. Als Schuljunge verdiente er Geld damit, Boxer zu zeichnen und zu karikieren. Mit 15 Jahren lernte er zufällig den berühmten Illustrator Norman Rockwell kennen, der sein Talent erkannte, ihn förderte und ihm ein Stipendium am Phoenix Art Institute New York City vermittelte.

1950 entstand sein erster Comic, der Boxer-Strip Big Ben Bolt, den er bis 1970 zeichnete. Ab 1970 half Murphy dem in seiner Nachbarschaft lebenden Hal Foster bei seiner Arbeit an Prinz Eisenherz. 1971 bereits bestimmte ihn Foster zu seinem Nachfolger, aber erst ab 1979 war er alleine für die Zeichnungen verantwortlich. Murphys Sohn Cullen schrieb die Texte, seine Tochter Mairead übernahm das Lettering und das Kolorieren.

Im März 2004 übernahm Gary Gianni die Serie, Murphy starb einige Monate später mit 85 Jahren.

Gary Gianni & Thomas Yeates
Die Erben

Nachdem John Cullen Murphy die Serie 2004 im Alter von 85 Jahren verließ, lenkten Mark Schultz (Autor) und Gary Gianni (Zeichner) und ab 2012 Thomas Yeates als Zeichner die Geschicke des kühnen Ritters. Bocola hat die Abenteuer nahtlos fortgesetzt und veröffentlicht weiter alle zwei Jahre die Seiten von Schultz und Yeates exklusiv in Deutschland.

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Gary Gianni & Thomas YeatesDie Erben

Gary Gianni
Geboren: 10. Dezember 1954 in Chicago

Gianni beendete 1976 sein Studium an der Chicago Academy of Fine Arts und arbeitete anschließend als Illustrator für die Chicagoer Zeitungen Chicago Tribune und The Sun-Times. Seine ersten Buchillustrationen waren für Herman Melvilles Moby Dick und Kidnapped von Robert Louis Stevenson für First Comics in der Reihe Classics Illustrated (1988). 1997 wurde er mit dem Eisner Awards for Best Short Story geehrt.

2001 machte John Cullen Murphy Gary Gianni das Angebot, ihn von Zeit zu Zeit zu unterstützen, darauf hin assistierte er Murphy bei rund zwei Dutzend Sonntagsseiten. Die Zusammenarbeit zwischen Gianni und Murphy hatte sich 2002 / 2003 bereits gut eingespielt. Mit seiner letzten Seite vom 21. März 2004 übergab Murphy endgültig die alleinige Verantwortung für die Sonntagsseite an Gary Gianni. Murphys Sohn Cullen schrieb die Texte noch bis November 2004, dann übernahm Mark Schultz diese Aufgabe.

Thomas Yeates
19. Januar 1955 in Sacramento

Der mehrfach preisgekrönte Comicillustrator Thomas Yeates ist stark von den Meistern des realistischen Abenteuercomic wie Harold Foster, Alex Raymond und Al Williamson beeinflusst. Thomas Yeates war 1978 unter den ersten Absolventen der renommierten „Joe Kubert School“ für Comiczeichner in New Jersey. Seitdem arbeitet er als Comiczeichner und Illustrator. Er hat für nahezu alle großen Verlage gearbeitet, seine Liebe aber gilt den großen Abenteuercomics wie Tarzan oder Zorro. Für seinen Western The Law of the Desert Born erhielt er 2014 mehrere Auszeichnungen. Als Yeates Ende 2011 vom Lizenzinhaber des größten Abenteuercomics aller Zeiten das Angebot erhielt, fortan Prinz Eisenherz zu zeichnen, wurde für ihn ein Traum wahr. Seit dem 1. April 2012 erscheint jeden Sonntag eine neue Folge des großen Ritterepos aus seiner Zeichenfeder.

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Sonntagsseiten
Jahre Abenteuer
Verschiedene Tageszeitungen
Hardcover-Bände bei Bocola

Original amerikanische "Prince Valiant" Sonntagsseiten

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