Joann Sfar

Geboren: 28. August 1971 in Nizza

Vita:
Joann Sfar begann schon früh mit dem Zeichnen von eigenen Geschichten, da er von den Erzählungen und Mythen seiner jüdischen Eltern beeinflusst wurde. Später studierte er erst Philosophie an der Universität in Nizza, die er mit einem Magisterabschluss in der Tasche verließ, bevor er an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris Kunst studierte. Gemeinsam mit anderen Comiczeichnern wie Tronchet und Emmanuel Guibert arbeitet er in einem Atelier.

1996 erschien sein erstes Album, inzwischen zeichnet und schreibt er für fast alle größeren französischen Verlage eigene Reihen. Er hat sich, wie Lewis Trondheim, mit dem er die bekannte Serie Donjon aus der Taufe hob, den Ruf erarbeitet, den französischen Comic zu erneuern. Besonderes Highlight für Fans: Man kann seine Figuren auch außerhalb der ihnen eigenen Reihen in den Alben anderer Serien wiederfinden.

Größere Bekanntheit erlangte er mit Die Katze des Rabbiners (2001), die 2011 auch verfilmt wurde und worin er das Judentum in Maghreb thematisiert. Für ihn, der sich selbst als nichtreligiös bezeichnet, ist das Judentum in erster Linie Kultur und nicht Religion.

1998 erhielt er den Prix René Goscinny für das Album Die Tochter des Professors (La Fille du professeur), und 2002 wurde er, ebenfalls in Angoulême, für sein Lebenswerk mit dem Grand Prix de la Ville d’Angoulême ausgezeichnet.

2004 erhielt er für Die Katze des Rabbiners den Max-und-Moritz-Preis als „Bester Szenarist“ beim Internationalen Comic-Salon Erlangen. Nur zwei Jahre später gesellte sich dafür der Eisner-Preis für die beste amerikanische Ausgabe eines internationalen Werkes dazu.

Die Vielzahl an Arbeiten, die bereits im französischsprachigen Raum veröffentlicht wurden, umfasst über 100 Alben und Bücher, wobei er sich nicht nur auf ein Genre konzentriert, sondern von Fantastik, Abenteuern, Folklore, Science-Fiction, Autobiografie und Heroic Fantasy bis hin zu Kinderbüchern alles abdeckt.

Neben seiner Tätigkeit als Zeichner arbeitet er auch als Regisseur und Drehbuchautor. 2010 wurde sein Film Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte, der das Leben von Serge Gainsbourgs beleuchtete, für acht Césars nominiert und gewann in drei Kategorien.

Die bereits erwähnte Umsetzung von Die Katze des Rabbiners 2011 verfilmte er mit Antoine Delesvaux in mehreren Teilen als animierten Spielfilm. Auch hierfür erhielt er einen César und zusätzlich den Preis für den besten Langfilm des Festival d’Animation Annecy.

Titel bei Bocola:
Die Tochter des Professors




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